771: Deutschland – Luxemburg 7:0

(Samstag, 27. Mai 2006)
Zwölfter Sieg im 13. Spiel gegen Luxemburg. Nur 1939 gab es in Differdingen eine 1:2-Niederlage gegen den Fußball-Zwerg.

Ein munteres Scheibenschießen vor ausverkauftem Haus im Freiburger Badenova-Stadion gegen den 152. der Weltrangliste, der vor 11 Jahren zuletzt ein Spiel gewonnen hat.

23.000 Fans entfachten durch ihre gute Laune echte WM-Vorfreude. Trotz vorausgegangenen harten Trainingslagers in Genf zeigte sich die deutsche Elf spielfreudig und tatendurstig. Es fehlten der leicht angeschlagene Ballack sowie der am Ellenbogen verletzte Lahm.

In erster Linie die Stürmer Klose und Podolski sowie der agile, aber mitunter etwas eigensinnige Schweinsteiger sorgten für ein ansehnliches Testspielchen. Allerdings war Luxemburg kein echter Prüfstein, vor allem für die anfällige deutsche Defensive.

Die Angreifer Klose, Podolski und Neuville trafen je zweimal, was von den Beobachtern allenthalben gelobt wurde. Der eingewechselte Gladbacher markierte in der Nachspielzeit beide Treffer sogar innerhalb von einer Minute.

Deutschland: Lehmann (46. Kahn) – Friedrich, Huth (46. Mertesacker), Metzelder, Jansen (46. Hitzlsperger) – Schneider, Frings (46. Kehl), Borowski, Schweinsteiger – Klose (63. Asamoah), Podolski (71. Neuville)
Luxemburg: Oberweis – C. Leweck (74. Kitenge), Heinz (72. Federspiel), Hoffmann, Reiter (26. Schnell) – Remy, Strasser, A. Leweck (55. de Sousa Moreira), Peters – Mutsch, Huss (26. Joachim)
Tore: 1:0 (5.) Klose, 2:0 (19.) Frings (Foulelfmeter), 3:0 (36.) Podolski, 4:0 (59.) Klose, 5:0 (65.) Podolski (Foulelfmeter), 6:0 (90.+1) Neuville, 7:0 (90.+2) Neuville
Schiedsrichter: René Rogalla (Schweiz)
Zuschauer: 23.000
Gelbe Karten: – / Remy, Hoffmann, Oberweis

(tc)